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1000 Papierkraniche sind in der Buchhandlung gelandet!

Liebe Kund*innen der Buchhandlung!

 

Nach einer alten japanischen Legende bekommt derjenige, der 1000 Kraniche faltet,

von den Göttern einen Wunsch erfüllt. Die hörte 1995 die kranke Sadako von einer Freundin und bastelte

über 1000 Kraniche.

 

Auf Initiative ihrer Ergotherapeutin hat auch Rosa Ruopp 1000 Kraniche gebastelt -  diese hängen vom

11.07-29.08.2020 bei uns im hinteren Raum der Buchhandlung.

Am Freitag den 24. Juil ab 15:00 wird uns Rosa besuchen und dir zeigen, wie man Kraniche bastelt.

Melde dich bis zum 23. Juli bei uns an, wir freuen uns auf dich!

...Aber vielleicht hast du ja auch schon vorher Lust, einen Kranich zu basteln? Wenn man einen Papierkranich

verschenkt, wünscht man dem Beschenkten Glück und Gesundheit!

 

Bring uns 10 Kraniche an einer Schnur und ein selbst gedichtetes Haiku, dann hängen wir die Kraniche

mit deinem Namen auch bei uns auf!

 

Beispiel für ein Haiku (eine japanische, kurze Gedichtform)

Kirschen vom Baum

rot, süß und lecker

so schmeckt Sommer

 

 

 

 


Wir hatten uns so gefreut auf die erste Lesung in der Werkhalle. Wir bleiben dran, zunächst fällt aus:Dominik Imseng - Der einarmige Judo - Champion. Lesung, Musik und Gespräch

Samstag, 25.4.2020 / Einlass 18.30 Uhr /Werkhalle, Mühlenviertel Ravensburg, Holbeinstraße 30/1



In Zusammenarbeit der "Zone für Gestaltung" und "Anna Rahm mit Büchern unterwegs".

Weitere Infos in Kürze.


Marko Dinić - Die guten Tage ---werden wieder kommen. die Veranstaltung fällt leider aus

Dienstag, 5.05.2020 / 19.30 Uhr / Stadtbücherei Ravensburg, Kornhaussaal/ 7€ , erm. 5 €

    

 

In einem Bus, dem täglich zwischen Wien und Belgrad verkehrenden „Gastarbeiter-Express“, rollt der Erzähler durch die ungarische Einöde jener Stadt entgegen, in der er aufgewachsen ist. Die Bomben, der Krieg, Miloševic, den er zuerst lieben, dann hassen gelernt hat, und der Vater, für dessen Ideologie und Opportunismus er nur noch Verachtung empfindet, hatten ihn ins Exil getrieben. Entkommen ist er dem Balkan auch dort nicht. In beeindruckenden Bildern erzählt der 1988 geborene Marko Dinić in seinem Debütroman von einer traumatisierten Generation, die sich weder zu Hause noch in der Fremde verstanden fühlt, die versucht die eigene Vergangenheit zu begreifen und um eine Zukunft ringt.

„Grenzenlos lesen“ – Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation von Stadtbücherei Ravensburg und Buchhandlung „Anna Rahm – mit Büchern unterwegs“.


Lieder fällt auch diese Lesung aus, vielleicht bald aber wiedre mehr von uns und Miku Sophie Kühmel - Kintsugi

Dienstag, 12.05.2020 / 19.30 Uhr/ Stadtbücherei Ravensburg, Kornhaussaal/ 7€, erm. 5 €

    
 



Kintsugi ist das japanische Kunsthandwerk, zerbrochenes Porzellan mit Gold zu kitten. Diese Tradition lehrt, dass Schönheit nicht in der Perfektion zu finden ist, sondern im guten Umgang mit den Brüchen und Versehrtheiten. „Kintsugi“ ist ein flimmernder Roman über die Liebe in all ihren Facetten. Über den Trost, den wir im Unvollkommenen finden. Miku Sophie Kühmel, 1992 in Gotha geboren, studierte an der Humboldt-Universität Berlin und der New York University, u.a. bei Roger Willemsen und Daniel Kehlmann. „Kintsugi“, ihr erster Roman, wurde für die Shortlist des Deutschen Buchpreises nominiert.

„Grenzenlos lesen“ – Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation von Stadtbücherei Ravensburg und Buchhandlung „Anna Rahm – mit Büchern unterwegs“.

 

 

 


Auch diese veranstaltung fällt leider aus aber wir sehen uns :Sulaiman Masomi - Morgen - Land (Kabarett)

Dienstag, 19.05.2020/ 19.30 Uhr/ Stadtbücherei Ravensburg, Kornhaussaal/ 7€, erm. 5€

 

 

Schon der Titel des neuen Programmes von Poetry Slammer und Kabarettisten Sulaiman Masomi „Morgen – Land“ spiegelt seine Art der Bühnenkunst wieder. Es vereint Herkunft und Zukunft mit einem Wort und verortet gleichzeitig seine Sicht auf die heutige Gesellschaft. Und genau darum geht es auch in seinem Programm, aus dem er Auszüge vorstellt. Seine Zuhörer erwartet eine Gratwanderung zwischen klugen Beobachtungen und witzigen Alltagsgeschichten.

Der studierte Literaturwissenschaftler und frisch gekürte Gewinner des Dresdner Satire Preises ist darüber hinaus auch Landesmeister im Poetry Slam, Jury-Mitglied beim Treffen Junger Autoren der Berliner Festspiele und immer wieder kultureller Botschafter für das Goethe-Institut.

„Grenzenlos lesen“ – Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation von Stadtbücherei Ravensburg und Buchhandlung „Anna Rahm – mit Büchern unterwegs“.


Cambra Skadé - Die Wanderin im Grenzland

Donnerstag, 26.9./ 19.30 Uhr / Buchhandlung Anna Rahm - Mit Büchern unterwegs



...von den Feuern und den Blumen, den Wegen und der Heimat

Das Buch erzählt von den Lebenswegen und den Landkarten der Wandernden, von den Lebensabschnittsblumen, von Feuern, dem Aufbrechen und Ankommen und der Heimat.

Es geht um die Zeiten in den Grenzländern auf dem Lebensweg, um Zeiten im Übergang, um das Unterwegssein im Niemandsland, zwischen zwei Feuern – es sind die Zeiten, wenn das Alte hinter uns liegt und das Neue noch nicht da ist.

Ein mytho-poetisches Schau- und Lesebuch.




Lese - Festival : Antje Damm

Ausstellung im Mai

Leonie Damm
© Leonie Damm

Im Zuge des Lese-Festivals Ravensburg ist Antje Damm zu Gast.
Neben einem Kunst-Workshop für Kids stellen wir eine Werkauswahl der
vielfach ausgezeichneten Kinderbuch-Illustratorin in der Buchhandlung aus.
"Der Besuch" lohnt sich.


Lothar Müller - Malerei und Zeichnung - Frühjahrsausstellung

Der 1943 in Leutkirch geborene Lothar Müller besucht die Leutkircher Volksschule ehe er in Ehingen sein Abitur ablegt. Nach seinem Studium an der PH Weingarten mit dem Wahlfach Kunst bei Prof. Gerold Kaiser und Prof. Werner Knoblauch unterichtet er ab 1965 an der Realschule in Kißlegg.

"...Ernsthaft und sehr diszipliniert beschäftigt er sich mit der Malerei und der Zeichnung neben seinem Beruf als Kunsterzieher und Deutschlehrer"

"...Seine Bilder entstehen nie spontan (...) und wenn man genau hinsieht, bemerkt man, dass bei jedem Bild bei der Entstehung ein langwieriger Malprozess abgelaufen ist. Übermalungen von ersten Bildideen von Gestaltungsansätzen, schichtweise Überlagerungen von Malspuren ergeben in mehrmaligen Arbeitsschritten das endgültige Ergebnis. Bei diesen Übermalungen handelt es sich aber keineswegs um gestalterische Entschlusslosigkeit. Dieser Prozess ist bei ihm eine langjährige, durchaus zielführende Methodik."
(Reiner Fritz, 2003)

"Seine Bilder weisen Lothar Müller als disziplinierten und sensiblen maler aus, der in der regionalen Kunstszene hohe Anerkennung genießt. Zudem ist er ein Schelm, dessen Plaudereien über sich und seine Arbeit oft wie Sätze von Karl Valentin klingen. Gleichzeitig vereitelt er gerne jeden Versuch, ihn und seine Kunst öffentlich zu würdigen."
(Rita Winter, 2003)


Lothar Müllers Arbeiten sind in seiner Frühjahrsausstellung "Malerei und Zeichnung" im Ballsaal der Buchhandlung zu sehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 


Deutscher Buchhandlungspreis 2018

Der dritte Streich



Bereits zum dritten Mal in Folge wurden wir für den deutschen Buchhandlungspreis nominiert.
Wir bedanken uns für die zahlreichen Glückwünsche. Schön wars - bei der Preisverleihung mit der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, am 31.10. in Kassel.


Deutscher Buchhandlungspreis 2019

 Der dritte Streich

Bereits zum dritten Mal in Folge wurden wir für den deutschen Buchhandlungspreis nominiert. Wir bedanken uns für die zahlreichen Glückwünsche und sind gespannt auf die Preisverleihung durch die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, am 31. Oktober in Kassel.


Takis Würger - Nur noch wenige Karten

Der Literaturbetrieb ist ein Haifischbecken.
Diese Erfahrung macht nun auch der 33-jährige Takis Würger, dessen zweiter Roman "Stella", der von der realen Person Stella Goldschlag - einer jüdischen "Greiferin" zu Zeiten des zweiten Weltkrieges - berichtet.

Kaum eine Zeitung hat sich zu Würgers Roman nicht geäußert.

Dabei reicht die Spannweite der Rezensionen von Grabrede ( "ohne jedes Problembewusstsein für Literatur, Literarisierung und Geschichte", SZ) bis Lobeshymne ( "ein früher Kandidat für die großen deutschen Buchpreise dieses Jahres", AZ).
Und mittendrin der Autor, der sich auf einmal gar mit dem Vorwurf der Relativierung deutscher Schuld konfrontiert sieht und der bezogen auf eine Studie, nach der nur 59 % der über 14- jährigen Schülern wissen, dass Auschwitz-Birkenau ein Vernichtungslager war, meint: "Ich finde unbedingt, auch meine Generation muss sich dieses Themas annehmen."

Sichern Sie sich jetzt noch einen Platz für unsere Veranstaltung am 1.02.2019 und diskutieren Sie mit!

 

 

 

 


Februar 2019

Freitag, 1.02.2019/ Treffpunkt 19.30 Uhr in der Buchhandlung/
kleiner Spaziergang unterm Sternenhimmel zur Galerie 21.06, Marktstraße 59, Ravensburg/
Beginn der Veranstaltung: 20.00 Uhr/ Eintritt: 9 €
Takis Würger - Stella
Lesung und Gespräch

© Sven Döring          
© Sven Döring



Beinahe zwei Jahre sind vergangen, seit Takis Würger uns mit seinem Erstling "Der Club" besuchte und mitnahm in eine für Außenstehende unerschlossene Umgebung, dem Innenleben eines elitären Boxclubs einer englischen Universität. Standesgemäß fand diese aufregende Lesung in der CHAMP Sportakademie Ravensburg statt.

Im Januar erscheint nun der nächste Roman des jungen Schriftstellers. In "Stella" entführt uns Takis Würger in das Berlin der frühen 1940er Jahre. Eine Zeit, in der Berlin den Worten des Autors zufolge der "Wahnsinn" gewesen sein muss.
"Die Stadt war voll mit Soldaten, mit geheimen Jazzclubs, mit Geld und Armut, Kokain und verstecktem Champagner, es gab das Adlon, Flugabwehrkanonen, Hitler, Tanzsäle und Sammellage für gefangene Juden."
In dieser Zeit lebte Stella Goldschlag, eine Jüdin die nach eigen erlebtem Leid mit den Nazis kollaborierte und untergetauchte Juden denunzierte.

Eine polarisierende Persönlichkeit, bei der Würger faszinierte "wie Stellas Leben Leichtigkeit und Terror nebeneinander lagen. Stella Goldschlag musste als junge Frau Entscheidungen treffen, die so grauenhaft und komplex waren, wie ich sie hoffentlich nie treffen muss."

Ein packender Roman - findet auch Daniel Kehlmann:
"Man beginnt dieses Buch mit Skepsis, man liest mit Spannung und Erschrecken, man beendet es mit Bewunderung."

Die Lesung zu "Stella", die im echten Leben als Tochter eines Musikerehepaares geboren und an einer Kunsthochschule zur Modezeichnerin ausgebildet wurde, findet statt in der Kunstgalerie 21.06.

Wir freuen uns auf Sie!



www.hanser-literaturverlage.de

takiswuerger.de




September

Dienstag, 04.09.2018 / 19.30 Uhr / 5 € / Ballsaal der Buchhandlung 
Vorstellung:Mauerläufer Nr.5 
WortMachtWort 

Wortmacht und Machtworte: Im 5.Literarischen Jahresheft geht es um das Verhältnis von Wort und Macht-und Bild. Die Schriftstellerin Katrin Seglitz und die Grafikerin Eva Hocke stellen das neue Heft vor.
Hat in der Literatur das Wort die Macht? Und in der Realität die Macht das Wort? Was ist aber das Wort - `sozusagen eine Geste im Mund´?(Zsuzsanna Gahse) Wie die Hand streicheln kann, so kann das Wort schmeicheln. Und wie die Geste bannen kann, so kann das Wort verdammen. Und wie der Arm schlagen kann, so kann das Wort zum Schlagwort werden. Das ist der Raum, den der Mauerläufer in seiner aktuellen Ausgabe ausleuchtet.
Was geschieht, wenn das mächtige Wort mit den Mächtigen kollidiert? Ein Beispiel haben wir vor der Haustür. Jan Hus hat die Worte geschrieben, die den Mächtigen nicht passten. 1415 wurde er in Konstanz zum Feuertod verurteilt. So ergreift die Macht das Wort.

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Dienstag, 25.09.2018 / 19.30 Uhr / 7 € / Kornhaus Ravensburg 
"Man müsste das Leben so einrichten..." 
Gana-M. Braungardt über "Väter und Söhne" 

Iwan Turgenjew gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Russischen Realismus. Geboren 1818 als Sohn einer Adelsfamilie,wurde er von Privatlehrern erzogen; reiste viel, studierte kurz, ehe er das väterliche Gut übernahm und - die Leibeigenen freigab. Mit den Erzählungen "Aufzeichnungen eines Jägers" wurde er 1852 bekannt.1861 erschien sein Roman "Väter und Söhne", der die gewaltigen Umbrüche (Zar Alexander II hatte die Leibeigenschaft abgeschafft) beschreibt und, parallel, die desillusionierten Anschauungen der jungen Generation, der `Söhne´,ihren Nihilismus und ihre Sehnsüchte."Man müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist." 
 


Oktober

 Dienstag, 23.10.2018 / 19.30 Uhr / 7€/5€ ermäßigt (Abendkasse) / Kornhaus Ravensburg 
"Dass Russland meine Heimat ist..." 
Thomas Schmidt über "Rilke in Russland" 

"...gehört zu jenen großen und geheimnisvollen Sicherheiten, aus denen ich lebe."
Das hat Rainer Maria Rilke noch Jahre später bekannt. Zweimal war er nach Russland gereist, zuerst 1899 gemeinsam mit Lou Andreas-Salomé und deren Mann, dann 1900 mit ihr allein. Russland wurde Rilke "ein Sehnsuchts-und Hoffnungsraum", so wie Griechenland es in der Goethezeit gewesen war. Die Wahlverwandschaft, die ihn mit Russland verband, wirkte vielfach nach; und sie hat 1926, in seinem Todesjahr, noch eine späte Steigerung erfahren: in dem intensiven und intimen Briefwechsel, den er mit Marina Zwetajewa führte.
 


Thomas Schmidt,geb.1963,hat 2017 vom Literaturarchiv Marbach aus die große internationale Ausstellung "Rilke und Russland"kuratiert und gerade im Insel Verlag eine Anthologie zum gleichen Thema herausgegeben.


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Donnerstag, 25.10.2018 / Uhrzeit: 19.30 / Eintritt: 9 € / Stadtbücherei Ravensburg 
Esther Kinsky 
Lesung und Gespräch 

Ganz besonders freuen wir uns Ende Oktober auf die in Engelsberg geborene und heute in Berlin lebende Esther Kinsky. Für ihr umfangreiches Werk, das Übersetzungen aus dem Polnischen, Russischen und Englischen ebenso umfasst wie Lyrik, Essays und Erzählprosa wurde sie vielfach ausgezeichnet. Zuletzt mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für ihren jüngst erschienen Geländeroman "Hain". In ihm nimmt Kinsky den Leser mit auf drei Reisen. Eine führt in das italienische Gebirge, eine in die italienische Ebene, die dritte schließlich in die Kindheit der Autorin.


November

Donnerstag, 8.11.2018/ 20.00 Uhr/ freier Eintritt/ Neuer Ravensburger Kunstverein e.V. (Möttelinstraße 17)
Wilde Bücher für Wilde Leute

Zuverlässige Entdeckungen aus der Bücherwelt - vorgestellt von Anna Rahm und
Nicolas-Raphael Groschke.

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Freitag, 9.11.2018 / 19.30 / 7€ / Ballsaal der Buchhandlung 
Peter Kurzeck 
Schwarze Stiere, weiße Pferde, rosa Flamingos 

An diesem Abend haben wir einen besonderen Gast: Rudi Deuble, einer unserer liebsten Verlagsvertreter, stellt aus seinem Programm den neuen Roman "Der vorige Sommer und der Sommer davor" Peter Kurzecks vor, ein Buch über den Süden, das Trampen und Saintes-Maries-de-la-Mer. 
Rudi Deuble ist Herausgeber des Nachlasses und langjähriger Lektor und Freund des 1943 im böhmischen Tachau geborenen und 2013 verstorbenen Schriftstellers, der für sein literarisches Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. 
Im Gespräch mit Anna Rahm und den Gästen wird außerdem die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Vertretern der besonderen Verlage für kleine Buchhandlungen beleuchtet. Warum ist uns ihr Besuch so wichtig und welche Kleinode können wir dadurch entdecken? 
Herzlich willkommen! Es wird Brot und Wein gereicht.. 



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Mittwoch, 14.11.2018 / 19.30 Uhr / 7€ / Ballsaal der Buchhandlung 
Babel 
Ein Verlag stellt sich vor 

 

Wichtig: Aufgrund eines Krankheitsfalles fällt diese Veranstaltung leider aus!

Der in Oberbayern ansässige Babel-Verlag veröffentlicht seit nun 30 Jahren Lyrik, ob von noch unbekannten Namen oder Nobelpreisträgern wie Heinrich Böll oder Samuel Beckett. Dabei legt der Verlag sowohl Wert auf die Qualität der Texte als auch der Buch-Verarbeitung. So tragen Bleisatz und Buchdruck, holzfreies Papier und Fadenheftung dazu bei, dass nicht nur die Gedichte sondern auch die Bücher von Dauer sein werden. Zu Gast sein wird Kevin Perryman, der uns seinen Verlag genauer vorstellen wird. 
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Dienstag, 20.11.2018 / 19.30 Uhr / 7€/5€ (Abendkasse) / Kornhaus Ravensburg 
"...unbedingt muss Liebe vorkommen" 
Ein Abend über Anton Cechov in Text und Lied 

"...aber mich wieder einmal zu verlieben, würde nichts schaden. Es ist langweilig, ohne eine starke Liebe", schrieb Anton Cechov 1892 in einem Brief. In seinem literarischen Werk behandelte Cechov (1860-1904) das Aufwallen der Gefühle stets mit großer Diskretion; Lüge und Kitsch waren ihm verhasst. So sind auch die Erzählungen Cechovs, die explizit von der Liebe handeln, nie Liebesgeschichten im sentimentalen Sinn. Selbst in seiner wohl berühmtesten Liebeserzählung, `Die Dame mit dem Hündchen´, bleibt Cechov den gefühlen gegenüber skeptisch, das Schwierige ist auch im Moment der stärksten Euphorie nicht vergessen. 

Friederike Jacob,Slawistin und Verlegerin,spricht über die Geschichten Anton Cechovs,die der Übersetzer Peter Urban(1941-2013)in dem Band "Angst.Sieben Geschichten von der Liebe"versammelt hat.Pauline Jacob,Sängerin und Schauspielerin,begleitet mit dem Akkordeon. 

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bereits stattgefunden


Juni



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Dienstag, 5.6.2018 /19.30 Uhr / Kornhaus Ravensburg (In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Ravensburg und dem Kulturamt Ravensburg)/Veranstaltung beendet
Literarisches Russland
"So gut wie unübersetzbar"
Gabriele Leupold über "Die Baugrube"


"Am dreißigsten Jahrestag seines persönlichen Lebens", mit dieser sperrigen Formulierung fängt der Roman an und macht deutlich, dass die Sprache der Herschenden nicht zu den Bedürfnissen seines Protagonisten passt. Andrej Platonow (1899-1951), der von Haus aus Ingenieur war, suchte sich als freier Schriftsteller zu etablieren; aber die immanente Systemkritik seiner Romane wurde von der Zensur durchschaut, zu seinen Lebzeiten konnte fast nichts gedruckt werden. Obwohl Joseph Brodsky Die Baugrube für "so gut wie unübersetzbar" hielt, ist Gabriele Leupold eine Übersetzung gelungen, die diesem "verstörenden Roman verblüffend gerecht" (FAZ) wird.
Gabriele Leupold, geb. 1954, studierte Slawistik und Germanistik; lebt und arbeitet als freie Übersetzerin in Berlin. Für ihre Übersetzungen ist sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Paul-Celan-Preis.

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Dienstag, 12.6. / 19.30 Uhr / 8.- / Ballsaal in der Buchhandlung Anna Rahm mit Büchern unterwegs/ Veranstaltung beendet
Autorenlesung und Gespräch
Angelika Overath: Der Blinde und der Elephant

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! Reisen ins Ungewisse, die Exotik des Alltags, das Versinken in Details der Wirklichkeit: Angelika Overath lädt uns mit der Lesung aus ihren Reportagen, Portraits und Prosastücken ein, die Welt aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Für den persischen Dichter Mevlana gleicht der Fromme, der Gott erkennen möchte, einem Blinden, der einen Elefanten abtastet - je nachdem, wohin er greift, spürt er etwas anderes. So wird die Wahrnehmung der Wirklichkeit auch durch die Worte Angelika Overaths zu einer Schule des Begreifens.

»Sie besitzt die geheimnisvolle Fähigkeit, die Zeit anzuhalten. Wenn die Schriftstellerin Angelika Overath ihre literarischen Beobachtungen vorträgt, vergeht die allgegenwärtige Rastlosigkeit.« Schwäbisches Tagblatt (16.11.2017)


Wir freuen uns auf eine kleine Auszeit mit Ihnen in unserem Ballsaal!


Juli



Mittwoch, 25.07.2018
Hotlist 2018
Die besten Bücher aus unabhängigen Verlagen

Wie in jedem so auch in diesem Jahr gibt es passend zur heißen Jahreszeit die Hotlist. Auf ihr enthalten: Die besten zehn deutschsprachigen Titel aus unabhängigen Verlagen. Bis diese zehn gefunden sind, musste zunächst das Kuratorium aus 161 eingereichten Beiträgen eine Vorauswahl treffen. Nun hat die fünfköpfige Jury das Vergnügen sich durch die dreißig auserkorenen Bücher zu schmökern. In diesem Jahr mit von der Partie ist die Buchhändlerin ihres Vertrauens: Anna Rahm. Wenn sie auch mitmischen möchten - kein Problem. Auf Hotlist 2018 findet der geneigte Leser eine Vorstellung der Titel samt Textausschnitten. Drei Listenplätze werden durch ein Online-Voting bestimmt, der Rest durch die Jury.

Wenn die Sonne also unerträglich wird: Jalousien runter und rein in den Wörtersee.




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